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Montag, 8. Februar 2016

[damals vs. heute] Smokin Palette von MUA



Kitty hat eine interessante Blogparade gestartet, bei der ich absolut gerne mitmache. Es geht darum, einen alten, aus heutiger Sicht grausigen und qualitativ minderwertigen Look noch einmal zu schminken oder zu lackieren und den Unterschied zu zeigen. Ich zeige ja öfter mal alte Lacke noch mal (nicht hier, sondern auf meinem anderen Blog Penguin Lacquer) und deswegen finde ich die Blogparade toll :)


Meine Wahl für Damals und heute fiel auf diesen Post, in dem ich die Smokin Palette von MUA vorgestellt habe. Inklusive verschwommener Swatches und so. :D Da ich diese Palette sowieso noch mal in schön vorstellen wollte, (denn auch bei mir hat sich die Qualität der Bilder entschieden verbessert, dank anderer Kamera, anderer Schminktechniken und einem süßen kleinen Stativ) hat mir die Blogparade super in den Kram gepasst.
Gleich drei verschiedene AMUs habe ich damit geschminkt und die habe ich auch alle wiederholt! :)




Aber zunächst noch einmal Swatches (diesmal hoffentlich etwas brauchbarer ;) ). In der oberen Reihe haben wir vier komplett matte Töne zum Verblenden und Vertiefen. Die schimmernden Töne machen aber die Besonderheit der Palette aus. Broken, Unleash und Wicked sind hier etwas besser pigmentiert, Icon und Chaos etwas schwächer. Das sind aber geringfügige Unterschiede! Als Dupe zur Smoked-Palette von Urban Decay kann ich euch diese Lidschattenpalette nur ans Herz legen, vor allem, weil sie nur 6 Pfund im hauseigenen Onlineshop von MUA kostet. (Zumindest damals.)





Für das erste AMU habe ich Unleash mit Wicked im äußeren Augenwinkel verblendet. Ganz außen trage ich den schwarzen matten Mythical.



  
Für das zweite AMU bin ich wie im alten Post ähnlich vorgegangen, nur habe ich Unleash durch Wicked ersetzt ;)





Für das letzte AMU habe ich erst Thunder aus der Sleek Ultra Mattes V2 Darks Palette im inneren Augenwinkel aufgetragen. Dann wurde Thunder mit Wicked und Wicked wiederum mit Mythical verblendet. Den blauen Lidstrich habe ich mit angefeuchtetem Eyelinerpinsel und Unleash gezogen.




Zum Abschluss des Posts als kleines Schmankerl noch der direkte Vergleich zwischen damals und heute (das alte Bild befindet sich selbstverständlich immer links :P) Zum technischen kann ich noch was sagen. Die alten Bilder sind noch mit meinem uralten Blackberry entstanden, während die neuen mit einer Kompaktdigicam von Nikon und einem Stativ gemacht wurden. Für die neuen Bilder habe ich nur Tageslicht als Beleuchtung genutzt und nicht wie bei den beiden alten blauen AMUs Blitzlicht. ;) Außerdem weiß ich mittlerweile, wie man bei Bildern die Helligkeit und die Blautönung ändern kann :D

Was würdet ihr an meinen Bildern noch verbessern? Besitzt ihr diese Palette oder vielleicht sogar das Original?





Sonntag, 22. November 2015

[Bericht] Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus

Eine tolle Sache und genau das richtige für mich! Als Student habe ich 1,50 Euro für den Eintritt gezahlt. Das ist so ziemlich unschlagbar, vor allem, wenn man die Vielzahl der Ausstellungsstücke bedenkt. Das Schmuckmuseum in der Goldstadt Pforzheim ist einzigartig auf der Welt. So viele historische Schmuckstücke gibt es sonst nirgendwo.

Ich habe mal versucht, die ganzen Bilder chronologisch zu ordnen, um euch einen Überblick zu verschaffen. Allerdings habe ich von den moderneren Schmuckstücken keine Bilder, weil ich nur die Sachen fotografiert habe, die ich selbst tragen würde. :D Meine Fotos sollen nur einen kleinen Einblick in die Sammlung geben, allein die Anzahl der ausgestellten Ringe beträgt um die 1200 Stück!

Leider sind die meisten Exponate ziemlich dunkel ausgestellt - ich vermute mal, 5000 Jahre alter Schmuck ist ein wenig lichtempfindlich. Das und das Glas haben mir leider viele Fotos versaut.

Die Bilder vergrößere ich ja, indem ich drauf klicke ;) Ich hoffe, es gefällt euch so gut wie mir und ich konnte euch einen Eindruck von meinem Besuch vermitteln ;)



Kette



Ohrgehänge, ich glaube etruskisch



Zwei Armreifen




Kette



Kette

Ab hier kommt der neuere Schmuck. Die Fotos bis jetzt zeigten alle sehr alten Schmuck, der 2000 Jahre oder noch mehr auf dem Buckel hat.



Kette mit emailliertem Verschluss, 18. Jahrhundert



ein Halsreif?



Brosche mit Emaille, 19. Jahrhundert



Kette aus dem Historismus? mit Emaille, 19. Jahrhundert (um 1850)



Kette mit Amethyst und Perlen, 18. Jahrhundert



Brosche mit Jagdszene aus Elfenbein geschnitzt, 19. Jahrhundert (um 1850)



Haarkranz mit Perlen und Emaille, Jugendstil (Ende 19. /Anfang 20. Jahrhundert)



Kamm aus Horn mit Steinen besetzt, Anfang 20. Jahrhundert (Jugendstil)



Jugendstil (könnte was zum Anstecken sein)



Ensemble mit Amethyst, Jugendstil Anfang 20. Jahrhundert


Neben der historischen Ausstellung gab es noch einen Raum über ethnographischen Schmuck, also afrikanischen, asiatischen etc. traditionellen Schmuck. Davon habe ich keine Fotos gemacht.

Außerdem besitzt das Schmuckmuseum eine große Sammlung an Taschenuhren, die von der Sammlung Philipp Weber gespendet wurden. Leider waren die zum größten Teil aufgehängt und von oben beleuchtet ausgestellt, was das Fotografieren mit meiner kleinen Digicam schier unmöglich machte.




Neben der Taschenuhrensammlung besitzt das Schmuckmuseum auch eine große Sammlung an historischen Ringen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass im 19. Jahrhundert in England und Frankreich Todesringe beliebt waren? Sie werden auch Memento Mori-Ringe genannt und sollten auf die Endlichkeit der Dinge aufmerksam machen.





Memento Mori-Ring (mit echtem Haar??)


Memento Mori-Ring

Freundschaftsring?

Zum Internetauftritt des Schmuckmuseums gelangt ihr HIER. Wäre das was für euch oder ist ein Schmuckmuseum gar nicht euer Fall? :)


Montag, 26. Oktober 2015

[DIY] Nagellack selbst herstellen



ACHTUNG - dieser Post enthält alte Bilder ;) Deswegen unterscheiden sie sich qualitativ doch ein wenig von den heutigen. Er hat einfach schon so lange unverdient geschlummert, dass ich ihn jetzt einfach raushaue ;)

Darauf brachte mich dieser Eintrag hier auf Hungry Nails, und ich dachte dabei sofort an einige alte Lidschatten, die hier noch im Karton rumgammeln.

Mein erstes Experiment war mit dem Soucy Mint von Rimmel(unten auf den Bildern), der sowieso nicht mehr benutzt wird, weil ich mittlerweile viel besser pigmentierte mintgrüne Lidschatten gefunden habe. Es war wirklich nicht einfach mit diesem Lidschatten - er krümelte und benötigte unendlich viele Schichten, und er roch schon immer irgendwie nach Kleber, aber jetzt haben wir endlich unser Happy End gefunden ;)

Selbst Nagellack herstellen ist wirklich sehr einfach, ihr braucht eigentlich nur folgendes:
  • durchsichtiger farbloser Nagellack
  • unbenutzter Lidschatten
  • etwas spatelähnliches, wie ein Rosenholzstäbchen
  • ein Gefäß zum Rühren (aus dem man auch leicht wieder ausgießen kann)



Nun wird der Lidschatten aus dem Behältnis in euer Gefäß zum Verrühren heraus geschabt, ich habe das mit meinem Nagelhautzurückschiebedingens gemacht - hat super funktioniert ;)





Dann kippt einfach den durchsichtigen Lack aus der Flasche dazu, verrührt das Ganze schnell (ich habe mir zu viel Zeit gelassen, weil ich Angst hatte, noch Lidschattenklumpen im Lack zu haben, und meine Mischung zog schon Fäden) und füllt euren selbst kreierten Nagellack zurück ins Fläschchen.




Ich habe den mintfarbenen Lack jetzt nach dem Lidschatten auch einfach Soucy Mint genannt. Er war der erste mintfarbene Metalliclack in meiner Sammlung, der gut pigmentiert ist. Das wollte er als Lidschatten irgendwie nie sein. Ich muss aber dazu sagen, dass ich das komplette (fast volle) Pfännchen ausgeschabt habe. Soucy Mint trocknet interessanterweise auch noch mit einem Satin-Finish, also bin ich voll im Trend :)
Er ist so viel cooler als Nagellack, als er als Lidschatten war... unglaublich! Den seltsamen Geruch hat er übrigens beibehalten. Ich überlege mir, ob ich vielleicht als nächstes mit Vanille-Aroma experimentieren soll... :D
Damit sich die Lidschatten-Pigmente im Lack nicht absetzen, kann man noch matten Überlack hinzufügen, der bestimmte Inhaltsstoffe enthält, die dafür sorgen, dass schwerere Bestandteile nicht absinken. Besonders gut eignet sich der matte Überlack von Orly. Das funktioniert auch bei selbst gemischten Glitzerlacken. 




Um aber das volle Potenzial ausschöpfen zu können, habe ich trotzdem einen Überlack lackiert. Ich habe den perfekten mintfarbenen Nagellack kreiert. Fast streifenfreier Auftrag, guter Halt und wunderschöner Schimmer, der auf dem Nagel auch noch rauskommt. :)





Ebenso wie bei meinem schwarzen Glitzerlack, Super Star, den ich hier schon mal vorgestellt hatte. 

Habt ihr das auch schon mal ausprobiert? Habt ihr auch alte Lidschatten, die man noch mal wieder verwenden könnte?

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